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Jugendfeuerwehr Folmhusen feiert 40 jähriges Bestehen

Ehrung für vier Kameraden der ersten Stunde


Auf 40 Jahre erfolgreiche Nachwuchsförderung konnte nun die Feuerwehr Folmhusen zurückblicken. Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung präsentierte Ortsbrandmeister Andre Feldkamp anhand einer anschaulichen Bilddokumentation die Höhepunkte und Aktivitäten aus 40 Jahren Jugendarbeit. 


Anlass der Gründung, so der Ortsbrandmeister, war die nach einem größeren Einsatz erlangte Erkenntnis, dass es ohne Nachwuchsförderung künftig zu personellen Engpässen kommen werde. Somit kam am 01. Dezember 1972 die neu gegründete Jugendabteilung der Feuerwehr Folmhusen erstmals zusammen. 


Neben der Teilnahme an Freizeitaktivitäten wie Zeltlagern oder Umweltschutztagen werden die derzeit 13 Jungen und 5 Mädchen an wöchentlichen Dienstabenden auf die künftige Arbeit in der Einsatzabteilung der Feuerwehr vorbereitet. Viele Wettbewerbe unter den  Jugendfeuerwehren fördern stetig die Zusammenarbeit und Kameradschaft sowie die Fertigkeiten rund um das Löschwesen. Feldkamp dankte allen Ausbildern und Förderern, welche die Arbeit der Jugendfeuerwehr erst möglich machen. Besonderen Dank sprach er Berthold Funk aus, welcher die Geschicke der Gruppe seit 22 Jahren als Jugendwart leitet und somit zu den dienstältesten Jugendwarten des Landkreises zählt.


Als erster Gratulant fand Kreisbrandmeister Theodor de Freese lobende Worte für die Arbeit der Wehr. Er hob hervor, dass in der Feuerwehr Folmhusen auch Jugendliche aus den Ortschaften Ihrhove, Breinermoor, Grotegaste und Esklum ausgebildet werden und die Wehr daher großen Anteil an der Nachwuchsarbeit der Gemeinde hat. „Viele Jugendliche,“ so de Freese, „werden mit dieser sinnvollen Beschäftigung an Kameradschaft und den ehrenamtlichen Dienst am Nächsten herangeführt.“


Der Kreisbrandmeister ehrte im Anschluss vier Kameraden für 40 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Oberlöschmeister Hans Georg Groen (Mitglied der Altersabteilung), Brandmeister Berthold Bleicher (24 Jahre als Ortsbrandmeister tätig) sowie die ersten Hauptfeuerwehrmänner Heinz Dieter Schmidt und Theodor Groeneveld sind vor 40 Jahren als erste Mitglieder in die noch junge Jugendfeuerwehr eingetreten und verrichten seither ihren Dienst in der Feuerwehr Folmhusen. „Ihr wartet nicht, bis andere kommen und helfen. Ihr kommt und helft, während andere warten,“ brachte es der Kreisbrandmeister auf den Punkt. In Anspielung auf die Bilder aus frühen Tagen und die darauf getragenen ersten Übungsanzüge der damaligen Jugendfeuerwehr bezeichnete er die vier geehrten, wie auch alle mittlerweile herangewachsenen Mitglieder der „alten“ Jugendfeuerwehr als „Blaumanngeneration“. „Auch wenn wir die damaligen Anzüge mit Stolz getragen haben, so bin ich froh, dass wir die heutigen Generationen unseres Nachwuchses mit moderner und sicherer Schutzkleidung ausstatten können“, betonte de Freese.

Aus der Hand von Gemeindebrandmeister Holger Bleicher erhielten die Jubilare die Urkunden zur Ehrung. Er hob hervor, wie wichtig die Jugendfeuerwehr und die Nachwuchsförderung für den Fortbestand der freiwilligen Feuerwehren sind. Dabei betonte er ausdrücklich, dass neue Mitglieder in den vier Jugendfeuerwehren der Gemeinde jederzeit willkommen sind. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren würden schnell in die Gemeinschaft aufgenommen und lernen Teamgeist und Verantwortung. Ab 16 Jahren steht dann die Übernahme in die Einsatzabteilung an. Dabei ist es vielen Bürgern der Gemeinde nicht bewusst, dass sowohl Übung, Ausbildung und Einsätze ehrenamtlich geleistet werden. „Die Stunden, die Ihr unentgeltlich für eure Mitmenschen gearbeitet habt, sind unbezahlbar,“ lobte Bleicher die Jubilare.


Ortsbrandmeister Feldkamp überreichte den geehrten Kameraden ein gemeinsames Präsent der Gemeinde Westoverledingen und der Wehr und dankte auch den Angehörigen der Einsatzkräfte. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Ehepartner die vielen Stunden im Dienst der Feuerwehr akzeptiert.

Den Glückwünschen zum Bestehen der Jugendfeuerwehr sowie den Jubilaren schlossen sich auch Gemeindebürgermeister Eberhard Lüppkes und Ortsbürgermeisterin Bärbel Bleicher Dust an. Sie hoben den Stellenwert der Feuerwehr in der Gemeinschaft hervor. Dank und Anerkennung sei das Geringste, was den Kameraden für 40 Jahre Dienst am Nächsten auszusprechen sei. Ebenso hoben sie nochmals die außergewöhnlichen Leistungen Berthold Funks hervor. „22 Jahre neben dem Beruf auch noch für die Ausbildung und Betreuung einer Gruppe Jugendlicher zu leiten, dass sei schon eine ganz besondere Leistung,“ betonte Lüppkes.

Auch Kreisjugendwart Günther Haase und Gemeindejugendwart Berthold Hieronimus fanden lobende Worte für die Nachwuchsarbeit der Wehr. „Die Jugendfeuerwehr Folmhusen ist eine feste Größe im Kreis und der Gemeinde und hat ihr Können auf unzähligen Wettbewerben oft unter Beweis gestellt“, betonte der Kreisjugendwart.

Nach Beendigung des offiziellen Protokolls fanden derzeitige und ehemalige Mitglieder der jugendfeuerwehr Gelegenheit, sich über die „alten Tage“ und die Änderungen in 40 Jahren Jugendarbeit auszutauschen. In einem Waren sich jedoch alle einig, „Spaß machte es früher genauso wie heute.“

 

stehend:Ortsbrandmeister Andre Feldkamp; Hans-Georg und Anna Groen; Theo Groeneveld, Berthold und Magret Bleicher; Heinz-Dieter und Birgitt Schmidt; Gemeindebürgermeister Eberhard Lüppkes; Ortsbürgermeisterin Bärbel Bleicher Dust; Kreisbrandmeister Theodor de Freese; Gemeindebrandmeister Holger Bleicher; Jugendwart Berthold Funk; Kreisjugendwart Günther Haase; Gemeindejugendwart Berthold Hieronimus

 

Die Feuerwehren in Westoverledingen

Immer für Sie da!

Feuerwehrautos
Darstellung von drei Feuerwehrautos beim Rathausfest "Kiek rin"
Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation mit der Aufgabe bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen, Hilfe zu leisten, d. h., Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen, wobei die Menschenrettung allerdings die oberste Priorität hat.

Da in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Brände stark zurückgegangen ist, übernimmt die Feuerwehr zunehmend Aufgaben, die über die traditionelle Brandbekämpfung hinausgehen. 

Die Art der neu übernommenen Aufgaben und die Strukturen der Feuerwehren sind regional sehr unterschiedlich; so kann auch die Verhinderung von Umweltschäden Auslöser für einen Feuerwehreinsatz sein.

(Quelle: Wikipedia)
Feuerwehren
Name Adresse Telefon

Zwei Brandeinsätze in zwei Tagen für Westoverledinger Feuerwehren






 

 

 

 

 

 

 

 



Zu gleich zwei Einsätzen wurden die Feuerwehren der Gemeinde Westoverledingen in der zweiten Märzwoche gerufen. Zunächst brannte im Ortsteil Ihren eine Sauna vollkommen aus. Durch das schnelle Eingreifen der Wehren aus Ihren, Ihrhove  Flachmeer und Großwolde konnte weiterer Schaden, u.A. an einem nahe stehenden Wohnhaus, verhindert werden.


Bereits einen Tag später brannte in Völlenerfehn ein Gewächshaus. Auch hier gelang es den Einsatzkräften aus Völlenerfehn, Völlenerkönigsfehn, Steenfelde und Ihrhove das Feuer schnell zu löschen. Da nach den Löscharbeiten in dem Gewächshaus eingelagertes Wühlmausgift (Karbit) immer wieder für Reaktionen mit dem Löschwasser sorgte, wurde dieses vom Gefahrgutzug des Landkreises Leer entfernt. 


Bei beiden Einsätzen zeigte sich, dass mit der geänderten Alarm – und Ausrückordnung das Ziel einer, auch während der Arbeitszeit, ausreichenden Versorgung mit Einsatzkräften erreicht worden ist. Gemeindebrandmeister Holger Bleicher zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf beider Einsätze. „Unser Einsatzkräfte haben in beiden Fällen schnell und professionell gehandelt und damit weitere Schäden verhindert“, so Bleicher.

Großeinsatz für die Westoverledinger Feuerwehren

Breinermoor














Gegen Mittag des 12. März geriet eine Müllsortiermaschine auf dem Gelände des Entsorgungszentrum Breinermoor in Brand. Binnen kürzester Zeit entzündete sich der in direktem Umfeld gelagerte Müll und erzeugte eine Rauchwolke, die von Emden im Norden und Papenburg im Süden zu sehen war.

  

Etwa 160 Einsatzkräfte von 10 der 13 Westoverledinger Feuerwehren wurden zusammengerufen, um den Großbrand beim Entsorgungszentrum Breinermoor zu bekämpfen. Unterstützt wurden Sie durch das in Jemgum stationierte Lösch – Unterstützungsfahrzeug (LUV), dem Gefahrgutzug des Landkreises Leer sowie Kräften der Polizei und des Rettungsdienstes. „Durch den massiven Einsatz der Einsatzkräfte konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden und das Übergreifen der Flammen auf weiteren Teile und Gebäude der Deponie verhindert werden“, sagt Gemeindebrandmeister Holger Bleicher. Bis in die frühen Abendstunden waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte beschäftigt, den abgelöschten Unrat aus dem Gebäude zu entfernen und letzte Glutnester zu finden und zu löschen. Ein vorsorglich über den Rundfunk verbreiteter Aufruf an die Bevölkerung, Türen und Fenster geschlossen zu halten, konnte nach den Messungen des Gefahrgutzuges wieder aufgehoben werden.


33. Umwelttag in Westoverledingen

Jugendfeuerwehr, Vereine und Gruppen sammelten Müll


















Anlässlich des Umweltschutztags in der Gemeinde Westoverledingen zogen die Mitglieder der vier Jugendfeuerwehren aus Flachmeer, Folmhusen, Völlenerfehn und Völlenerkönigsfehn am frühen Morgen des 16. März aus, um den unachtsam entsorgten Müll anderer Menschen aufzusammeln. Unterstützt wurde sie dabei von ihren großen Kameraden, weiteren Vereinen und Gruppen, sowie  der Gemeinde Westoverledingen.

„Die Jugendfeuerwehren haben den Umweltschutztag vor 33 Jahren in Leben gerufen“, erwähnt Gemeinde - Jugendfeuerwehrwart Berthold Hieronimus. Seitdem ziehen die Jugendlichen jedes Jahr durch die Straßen und entlang des Westoverledingen Deiches und sammeln das, was andere achtlos wegwerfen. Mittlerweile haben sich auch viele andere Vereine der Aktion angeschlossen und säubern ihre Gemeinde.

Alleine etwa 70 Jugendliche aus den Feuerwehren, dazu viele Betreuer und Kameraden der Einsatzabteilungen waren auch in diesem Jahr wieder unterwegs. Gefunden wurde laut Berthold Hieronimus fast alles, angefangen von der Zigarettenschachtel bis hin zum Autoreifen. Besonders die hohe Anzahl an leeren Flaschen mit ehemals alkoholischem Inhalt war in diesem Jahr zu bemerken.

Dabei ist er sich des doppelten positiven Effekts dieses Tages bewusst: „Zum Einen entfernen wir aktiv den herumliegenden Müll und zum Anderen stärken wir damit das Umweltbewusstsein unserer Jugendfeuerwehrmitglieder. Wer einmal den Müll anderer Menschen aufgehoben hat, der schmeißt seinen Müll nicht mehr unachtsam weg“, so Hieronimus.

Zum Abschluss des Aktionstages trafen sich alle Beteiligten der Wehren und der Gemeinde zu einem gemeinsamen Mittagessen. Diese Zusammenkunft nutzte Bürgermeister Eberhard Lüpkes um den Helfern seinen herzlichen Dank und seine Achtung für den ehrenamtlichen Einsatz zu bekunden.

Tödlicher Verkehrsunfall am frühen Sonntag Morgen

Völlenerfehn


Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es in den frühen Morgenstunden des 24. März auf dem Furkeweg in Völlenerfehn. Ein Junger Mann starb, als sein Fahrzeug beim Aufprall auf einen Baum stark beschädigt wurde. Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Völlenerfehn, Völlenerkönigsfehn und Ihrhove bargen die Person aus dem stark beschädigten Wrack und leuchteten die Einsatzstelle zur Unfallaufnahme der Polizei  aus. Ebenfalls alarmiert wurde ein Notfallseelsorger zur Betreuung der Angehörigen, sowie der Rettungsdienst Papenburg.

Gartenhütte stand in Flammen

Völlenerfehn













 

 

 


Um etwa 20:30 Uhr am Montagabend bemerkten Anwohner am Dwarsweg in Völlererfehn, dass eine aus Holz bestehende Gartenhütte in Flammen stand. Den alarmierten Feuerwehrkräften aus den Wehren Völlenerfehn und Völlenerkönigsfehn gelang es unter dem Einsatz von Atemschutzgeräten  in kurzer Zeit, den beim Eintreffen in voller Ausdehnung stehenden Brand unter Kontrolle zu bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohnhäuser konnte somit verhindert werden.  Kameraden der Feuerwehr Ihrhove unterstützten die Löscharbeiten durch den Einsatz einer Wärmebildkamera beim Auffinden noch vorhandener Glutnester. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis etwa 22:00 Uhr. Zur Brandursache konnten bislang keine Angaben gemacht werden.

Flächenbrand

Völlenerkönigsfehn
















Zu einem Flächenbrand wurden am frühen Abend des 27. März die Feuerwehren Völlenerkönigsfehn und Völlenerfehn gerufen. Aus bislang ungeklärter Ursache waren gut 1000 Quadratmeter eines abgeernteten Maisfeldes in Brand geraten. Den mit 36 Einsatzkräften angerückten Wehren gelang es mit Unterstützung eines Fahrzeugs des Lohnunternehmens Hermann Reiners aus Völlenerkönigsfehn schnell, die die Ausdehnung des Brandes zu stoppen und schließlich zu löschen. Zum Einsatz kamen dabei neben etwa 400 Schlauchmeter sowie dem geländegängigen Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Völlenerfehn auch altbewährte Feuerpatschen.  „Starke Winde“, so Ortsbrandmeister Jörg Woldenga, „haben die Flammen auf dem Feld weiter angefacht und zur schnellen Ausdehnung geführt.“ Glück im Unglück hatten dabei die Anwohner, da der derzeitige Ostwind die Flammen auf freie Fläche blies.

„Stell dir vor, es brennt und keiner löscht“

Feuerwehren und Gemeinde in Westoverledingen unterstützen Imagekampagne


„Stell dir vor, es brennt und keiner löscht“

Feuerwehren und Gemeinde in Westoverledingen unterstützen Imagekampagne

 

Westoverledingen. Das Land Niedersachsen und der Landesfeuerwehrverband haben die Aktion „Ja zur Feuerwehr“ ins Leben gerufen. Mit dieser Aktion sollen Mitglieder für die Freiwilligen Feuerwehren  in Niedersachsen mit Bannern, Flyer, sowie aber auch Kinospots geworben werden. In Westoverledingen wurden nun zudem zwei Fahrzeuge des Bauhofes sowie das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Ihren mit dem Slogan „Stell dir vor, es brennt und keiner löscht“ beschriftet. „Die Slogan der Kampagne sollen gezielt zum Nachdenken anregen, dass eine Feuerwehr nur funktionieren kann, solange es Menschen gibt, die diese Aufgabe ausführen“, erklärt der Gemeindebrandmeister Holger Bleicher aus Westoverledingen. „Derzeit ist der Brandschutz in Westoverledingen mit 339 aktiven Brandschützern in 13 Feuerwehren gut aufgestellt, aber altersbedingt werden in den kommenden Jahrzehnten viele erfahrene Kräfte aus den Einsatz- in die Altersabteilungen wechseln. Dies gilt es zu kompensieren, “ so Bleicher weiter. Zwar werden in den vier Jugendfeuerwehren der Gemeinde Nachwuchskräfte ausgebildet, doch wird der demographische Wandel die Spanne zwischen ausscheidenden und nachrückenden Kräften weiter auseinanderziehen. „Wir wenden uns mit dieser Kampagne ganz gezielt auch an mögliche Quereinsteiger, die zwar das Alter der Jugendfeuerwehr von bis zu 16 Jahren überschritten haben, aber dennoch die verantwortungsvolle Aufgabe in der Feuerwehr übernehmen wollen“, betont Bleicher.  Dass neben der Bereitschaft, an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit der Bevölkerung einzustehen, auch viele andere Aspekte zur Arbeit in der Feuerwehr einladen, weiß der Ihrener Ortsbrandmeister Ingo Strack zu berichten. „Die Feuerwehr macht mehr als nur ihre Aufgabe. Zwischen den Kameraden entsteht eine enge Bindung und oftmals auch tiefe Freundschaften. Die Arbeit mit der Technik und die Ausbildung in den Feuerwehren sind interessante Herausforderungen und das Gefühl, helfen zu können, entschädigt vielfach für die manchmal auch anstrengenden oder herausfordernden Einsätze,“ wirbt Strack. Dass die Gemeinde Westoverledingen als Träger der Feuerwehren diese Kampagne voll unterstützt ist für den zuständigen Sachbearbeiter des Feuerwehrwesens Florian Tautrich, sowie den Leiter des Bauhofes Christoph Gastrock , eine Selbstverständlichkeit. Tautrich betont, dass jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau für die Sicherheit der Gemeinde und ihrer Einwohner einen unersetzlichen Dienst leistet.

 

Wer Interesse hat, die facettenreiche Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen, findet die Ansprechpartner der Feuerwehren  auf der Homepage der Gemeinde. Mitmachen können Jungen und Mädchen zwischen dem 10. Und 16. Lebensjahr in den Jugendfeuerwehren, sowie Männer und Frauen zwischen 16 und 63 in den Einsatzabteilungen. Einsatzkräfte über 63 Jahren bleiben den Wehren mit ihrer Erfahrung in den Alters, oder Ehrenabteilungen erhalten.   

 

Personen auf dem Bild vlnr       

Gemeindebrandmeister Holger Bleicher
MA des Bauhofs Theo Spekker
MA des Bauhofs Grete Franken
Sachbearbeiter Feuerwehrwesen Florian Tautrich
Bauhofleiter Christoph Gastrock
Ortsbrandmeister Fw Ihren Ingo Strack

Neuste Technik trifft auf Jahrzehnte der Erfahrung

Zusammenkunft der Alterskameraden der Feuerwehren aus Westoverledingen


Neuste Technik trifft auf Jahrzehnte der Erfahrung


In Flachsmeer fand die jährliche Zusammenkunft der Mitglieder der Altersabteilung der Feuerwehren aus Westoverledingen statt. Die Kameraden, allesamt verdiente Feuerwehrmänner, die nach dem Erreichen der Altersgrenze nicht mehr am aktiven Einsatzgeschehen teilnehmen, hatten in diesem Jahr die Gelegenheit, die neuste Generation eines Löschfahrzeugs noch vor der offiziellen Übergabe an die Wehr zu begutachten.  „Die Gemeinde Westoverledingen hat zwei Fahrzeuge vom Typ LF10 beschafft, von denen eines in Flachsmeer und das Andere in Völlenerfehn stationiert wird,“ erklärt der Initiator des Treffens, Gemeindebrandmeister Holger Bleicher. Zusammen mit dem Ortsbrandmeister aus Flachsmeer, Heinz Dieter Bron, demonstrierte Bleicher  den verdienten Kameraden die technischen Neuerungen dieser modernen Einsatzfahrzeuge. Im Gegenzug bedankten sich die ehemaligen Brandschützer ihrerseits mit anschaulichen Berichten zum Löschwesen aus ihrer aktiven Zeit. Abschließend herrschte Einigkeit, dass Erfahrung für die effektive Brandbekämpfung unersetzlich ist, die heutige Technik jedoch die Arbeit der Kameraden der Einsatzabteilungen erheblich unterstützt und sicherer macht.   

Seit 70 Jahren bei der Feuerwehr Großwolde

Johann Beekmann wurde mit der höchsten Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes geehrt


Im Jahr 1943, vor genau 70 Jahren, ist Hauptfeuerwehrmann Johann Beekmann im Alter von 14 Jahren der Feuerwehr Großwolde beigetreten.  Dafür wurde der heute 84 jährige nun im Beisein seiner Kameraden und seiner Frau Etta vom stellvertretenden Brandabschnittsleiter Holger Bleicher mit der höchsten Auszeichnung des Labdesfeuerwehrverbandes für langjährige Mitgliedschaft geehrt. 

Als Idealisten bezeichnete Bleicher den Jubilar, der die Arbeit der Feuerwehr nicht nur durch langjährige Mitgliedschaft, sondern auch durch außerordentlich aktive Mitarbeit bereichert hat. Von 1949 bis zu seinem Wechsel in die Alters- und Ehrenabteilung 1992 war Beekmann 43 Jahre lang ununterbrochen Kassenwart und somit Mitglied des Ortskommandos der Feuerwehr Großwolde.

Gemeindebürgermeister Eberhard Lüpkes sowie Ortsbürgermeister Andreas Klaasen dankten Beekmann mit anerkennenden Worten für die langjährige Bereitschaft, den Einwohnern des Ortes Großwolde und somit der Gemeinde Westoverledingen in Notlagen zu helfen. In 49 aktiven Dienstjahren in der Feuerwehr stand Beekmann zu jeder Tages- und Nachtzeit an 365 Tagen im Jahr ehrenamtlich zur Verfügung, um Anderen zu Hilfe zu eilen. Dabei hatte das Wort „eilen“ in den Anfangsjahren von Beekmanns Feuerwehrlaufbahn eine noch andere Bedeutung als heute, wie Ortsbrandmeister Hans Lüko Neemann in einem interessanten Rückblick verdeutlichte. In den vierziger Jahren gab es in der Feuerwehr Großwolde zwar bereits eine Motorspritze, allerdings noch kein Fahrzeug um diese zu befördern. So waren die Einsatzkräfte, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad beim Feuerwehrhaus eintrafen, darauf angewiesen, dass die Spritze mit dem Fahrzeug eines Anwohners zur Einsatzstelle gebracht wurde. Schwer zu glauben für die jüngeren Kameraden der Wehr, die heute mit einem modernen Tragkraftspritzenfahrzeug zu den Einsätzen ausrücken.

Zu einem der wohl denkwürdigsten Einsätze in der Laufbahn Beekmanns gehörte die große Sturmflut im Jahr 1962. Auch Johann Beekmann half damals mit, als das Brechen des Deiches im Bereich Großwolde mit großem Kraftaufwand verhindert werden konnte. An viele weitere Einsätze und Situationen mit dem geehrten Kameraden erinnerte Neemann anhand alter Fotos aus der Geschichte der Wehr.      


Personen auf dem Bild vlnr:

Gemeindebürgermeister Eberhard Lüpkes
Ortsbürgermeister Andreas Klaasen
Jubilar Hauptfeuerwehrmann Johann Beekmann
Ortsbrandmeister Hans Lüko Neemann
Stellv. Brandabschnittsleiter und Gemeindebrandmeister Holger Bleicher

Steenfeldes Ortsbrandmeister Lassahn erhält Auszeichnung

Joachim Lassahn ist seit 25 Jahren Feuerwehrmann


Schon ein viertel Jahrhundert steht Brandmeister Joachim Lassahn im Dienst der Feuerwehr Steenfelde. Die letzten 5 Jahre davon leitete er als Ortsbrandmeister die Geschicke der Wehr. Dafür wurde er nun mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Feuerwehren für 25 jährige Dienste im Löschwesen ausgezeichnet.

Kreisbrandmeister Theodor de Freese lobte das Engagement des Jubilars und dankte ausdrücklich für die Bereitschaft Lassahns, Verantwortung als Ortsbrandmeister zu übernehmen. In seiner Ansprache erinnerte de Freese noch einmal an die Eck- und Höhepunkte in der Feuerwehrlaufbahn Lassahns.

Vor seiner Tätigkeit als Ortsbrandmeister  übernahm Lassahn bereits Verantwortung als Stellvertretender Gruppenführer und schließlich auch als Gruppenführer sowie viele Jahre als Gerätewart.

Als einen verlässlichen und angenehmen Kameraden bezeichnete auch Gemeindebrandmeister Holger Bleicher den Geehrten. Auch er dankte für die Bereitschaft Aufgaben und Verantwortung ehrenamtlich zu bübernehmen.

An viele amüsante Situationen zum Schmunzeln mit und über den Jubilaren erinnerte der stellvertretende Ortsbrandmeister Joachim Reuwsaat in einer sehr humorvollen Laudatio. Mit vielen kleinen Geschenken, passend zu erlebten Situationen, bedankten sich die Kameraden der Wehr schließlich bei Ihrem Ortsbrandmeister und Kapitän Joachim Lassahn.

 

Bild vlnr:

Fachbereichsleiter Günther Heidelberg
Ortsbürgermeister Gerhard Wiechers
Steenfeldes stellv. Ortsbrandmeister Joachim Reuwsaat
Jubilar Ortsbrandmeister Joachim Lassahn
Gemeindebrandmeister Holger Bleicher
Kreisbrandmeister Theodor de Freese
Stellv. Kreisbrandmeister Ralf Heykants 

Erste Prüfung für Feuerwehr Nachwuchs

Wettbewerbsgeräte und Gruppenzelt offiziell an die Feuerwehr übergeben
















Westoverledingen. Mit ernstem Blick steht Fabian Dänekas am hölzernen Knotengestell. Der 11 Jährige aus Großwolde ist seit einem Jahr Mitglied in der Jugendfeuerwehr Flachsmeer, einer der vier Jugendfeuerwehren in der Gemeinde Westoverledingen. Fabian steckt mitten in der Prüfung zur Jugendflamme Stufe eins, der ersten Prüfung und vielleicht ersten Auszeichnung des jungen Nachwuchsbrandschützers. Dazu muss er das Anlegen von drei verschiedenen Feuerwehrknoten demonstrieren. Ohne Fehler besteht er diese Aufgabe. An weiteren Stationen wird Fabian später noch zeigen, wie man einen Notruf über das Telefon richtig absetzt und das er den Umgang mit einem Feuerwehrschlauch beherrscht. Dann ist es geschafft. Insgesamt 17-mal kann an diesem Tag das Abzeichen der Jugendflamme in der ersten Stufe an Jungen und Mädchen verliehen werden, die das Symbol wie Fabian künftig stolz an der Jacke der Jugendfeuerwehr tragen werden. Der Prüfung zur zweiten Stufe der Jugendflamme stellten sich an diesem Nachmittag 26 Jugendliche. Sie müssen unter Anderem Fachkenntnisse über die Ausrüstung und dem Umgang mit dem Material auf verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen Nachweisen, sowie das Aufstellen eines Hydranten – Standrohres und das Kuppeln verschiedener Schläuche demonstrieren. Zudem muss beim Kugelstoßen eine dem Alter angepasste Weite erreicht werden.

Am Ende des Tages haben alle Jungen und Mädchen die Prüfungen in ihrer Stufe bestanden. Zu den ersten Gratulanten gehört Gemeindejugendfeuerwehrwart Berthold Hieronimus. Zusammen mit seinem Stellvertreter Gerold Priun hat er die Prüfungen an diesem Tag organisiert. „Die jungen Kameraden haben sich seit Wochen mit viel Eifer auf diese Prüfungen vorbereitet und hier wirklich tolle Leistungen gezeigt,“ so Hieronimus. „Natürlich helfen wir den Kindern durch eine lockere Atmosphäre in den Prüfungen und mit der einen oder anderen kleinen Unterstützung. Aber letzten Endes muss jede Prüfung auch eine Herausforderung sein. Nur dann Tragen die Kinder diese Spange mit Stolz an den Jacken, bzw. später an der Uniformen der Einsatzabteilungen“

Beeindruckt von den Leistungen der künftigen Einsatzkräfte zeigte sich auch Gemeindebrandmeister Holger Bleicher. „Die Mitglieder der Jugendabteilungen sind die Zukunft der Feuerwehr in Westoverledingen. Nur durch aktive Nachwuchsarbeit können wir den bundesweiten negativen Trend bei den Mitgliederzahlen kompensieren. Durch den demographischen Wandel wird dies in den nächsten Jahren mehr denn je notwendig sein,“ so der oberste Brandschützer der Gemeinde. Derzeit werden in den vier Westoverledinger Jugendfeuerwehren zusammen 72 Jungen und Mädchen auf die Arbeit in der Feuerwehr vorbereitet.

Eine besondere Überraschung hatte nach der Verleihung der Urkunden Kreisjugendwart Günther Haase im Gepäck. Er überreichte Gemeindejugendwart Hieronimus einen Symbolischen Scheck des Fördervereins der Jugendfeuerwehr im Landkreises Leer. Mit dieser Summe und einer großzügigen Unterstützung seitens der Gemeinde Westoverledingen wurden Übungsgeräte in allen vier Jugendfeuerwehren der Gemeinde beschafft, die an diesem Tag offiziell übergeben wurden, ebenso wie ein neues 5x6 Meter großes Mannschaftszelt, dass der Jugendfeuerwehr künftig bei Zeltlagern oder Veranstaltungen ein Dach bieten wird. 

Gemeindjugendwart Hieronimus dankte dem Förderverein der Kreisjugendfeuerwehr und der Verwaltung der Gemeinde Westoverledingen für die hilfreichen Unterstützungen der Arbeit mit dem Nachwuchs der Feuerwehr und nannte es eine Investition in die Zukunft.

Feuerwehren üben Brandbekämpfung

Bei der Schadstoffsammelstelle des Entsorgungszentrums Breinermoor



Am 10.09.2012 übten Feuerwehren die Brandbekämpfung und Menschenrettung in der Schadstoffsammelstelle des Entsorgungszentrums Breinermoor. Großalarm löste eine Einsatzübung am Montagabend bei den Feuerwehren Breinermoor, Ihrhove und Folmhusen sowie des Gefahrgutzuges des Landkreises Leer aus. 65 Einsatzkräfte wurden an zwei Brandherden in der Personenrettung, der Brandbekämpfung sowie im Umgang mit Brennenden Gefahrenstoffen gefordert.
„Das können wir mit Sicherheit sagen, es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung“, betonte Gemeindebrandmeister Holger Bleicher augenzwinkernd. Dabei bezog er sich auf die Rundfunkwarnung, Türen und Fenster geschlossen zu halten,  die bei einem realen Brand dieser Materialien sicherlich erfolgt wäre. Dass es sich dabei um eine Übung handelte, war den Kameraden der alarmierten Wehren nicht bekannt. Gegen halb acht, so legte es der Übungsplan fest, entzündet ein Brandstifter an zwei Stellen im Entsorgungszentrum in Breinermoor ein Feuer. Dabei handelte es sich neben der Halle des Betriebshofes auch um die Schadstoffsammelstelle, in der verschiedene  Arten von Gefahrgütern gelagert werden. In beiden Gebäuden befinden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch Personen, denen der Fluchtweg durch die Flammen versperrt ist. Geschützt durch Atemschutzgeräte  arbeiten sich die Einsatzkräfte in der Halle des Betriebshofes schnell zu den Eingeschlossenen vor und können alle  vermissten nach kurzer Zeit mit nur leichten Verletzungen an den Rettungsdienst übergeben. Während sich die Kräfte an diesem Brandabschnitt nach der Menschenrettung bereits voll auf die Brandbekämpfung konzentrieren können, haben ihre Kameraden an der Schadstoffsammelstelle mit einem großen Problem zu kämpfen. Da nicht bekannt ist, welche Materialien und Mengen in dem Gebäude lagern, kann eine Gefährdung der Einsatzkräfte durch giftige oder explosive Gase nicht ausgeschlossen werden.  Nachdem die Explosionsgefahr durch ausreichende Belüftung und entsprechende Messungen  eingegrenzt ist, beginnt auch hier die Menschenrettung. Um die eigene Gesundheit zu schützen, dringen die Retter dabei mittels CSA, eines Chemikalien – Schutz – Anzuges, zu den Opfern vor. 
Nach etwa 90 Minuten sind beide fiktiven Brände gelöscht und die Vermissten, gespielt durch Kameraden der Jugendfeuerwehr, an den Rettungsdienst übergeben. Die Anspannung, welche bei dem Einsatzstichwort „vermisste Personen“ immer vorhanden ist, fällt von den Gesichtern der Einsatzkräfte ab. Besonders die Kameraden, welche unter Atemschutz oder dem CSA gearbeitet haben, sammeln wieder Kräfte.
Im Ganzen zufrieden zeigt sich der Einsatzleiter und Ortsbrandmeister der Feuerwehr Breinermoor, Bernd Grünefeld. „Angesichts der zwei Brände und den 7 vermissten Personen hatten die Kameraden ganz schön zu kämpfen. Dazu kam noch die Gefährdung durch die Chemikalien. Da zeigt sich schon, dass unsere Einsatzkräfte ihr Handwerk verstehen“, lobte Grünefeld die Mitglieder der eingesetzten Wehren.
Ähnlich zufrieden äußerte sich auch Gemeindebrandmeister Holger Bleicher nach der Übung. „Bei dieser, zugegeben, sehr unübersichtlichen und extremen Lage, kam es in erster Linie auf die gute Zusammenarbeit der Kräfte an. Ob Menschenrettung, Brandbekämpfung oder Abwehr chemikalischer Gefahren, jede Gruppe hat die gesteckten Aufgaben sehr gut erfüllt und letzten Endes hat dieses Zusammenspiel zu einem guten Ergebnis der Übung geführt“, lobte Bleicher nach der Übung.
Weiterhin hob er die Bereitschaft der ehrenamtlichen Kameraden hervor, sich laufend weiter zu qualifizieren und an den Übungen und natürlich den Einsäten mitzuwirken.  „Das all dies unbezahlt und in der Freizeit der Kameraden stattfindet, übersehen viele bei der Bewertung der Feuerwehr“, so der Gemeindebrandmeister bei der Abschlussbesprechung.

 

Feuerwehrhaus saniert


Das Feuerwehrhaus in Grotegaste wurde für 225 000 € saniert und erweitert. Die Schlüsselübergabe fand am 12.06.2010 statt. Die Dorfgemeinschaft und die Feuerwehr freuen sich über die sanierten Räume und die neue Feuerwehrgarage.